Psychotherapie

Veränderung verstehen und gestalten

Maja Lovric-Preuss mit Stift und Schreibunterlage im Praxissessel.

Wenn Beschwerden das eigene Leben zunehmend bestimmen, kann es hilfreich sein, Zusammenhänge besser zu verstehen und Möglichkeiten für Veränderung zu entwickeln.

Dieser Prozess findet derzeit als Einzelpsychotherapie statt – in der Praxis und grundsätzlich auch im Rahmen einer Videosprechstunde. Die fachliche Grundlage bildet dabei die Verhaltenstherapie.

BESCHWERDEN

Was Sie belasten kann

Handgezeichnetes Gehirn mit Begriffen wie Sorgen, Angst, Traurigkeit, Stress und Schlafstörungen.

Was dabei im Mittelpunkt steht, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Vielleicht schlafen Sie schlecht, machen sich ständig Sorgen, fühlen sich erschöpft oder niedergeschlagen. Vielleicht bestimmen Ängste den Alltag oder belastende Erfahrungen wirken noch lange nach.

Hinter solchen Beschwerden können unterschiedliche psychische Erkrankungen stehen, zum Beispiel Depressionen, Angststörungen oder Traumafolgestörungen. In der Praxis wird ein breites Spektrum psychischer Erkrankungen behandelt.

DIAGNOSE

Nicht die ganze Geschichte

Eine Diagnose kann Beschwerden benennen und fachlich einordnen. Sie erzählt aber nicht die ganze Geschichte. Deshalb richtet sich der Blick nicht nur auf einzelne Symptome, sondern auch auf Ihre aktuelle Lebenssituation, Erfahrungen und Beziehungen.

Auch Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen gehören zu diesem Bild. So kann nach und nach ein genaueres Verständnis davon entstehen, was Sie belastet und was für Ihre Behandlung wichtig sein kann.

WECHSELWIRKUNGEN

Wie vieles zusammenhängt

Manches, was zunächst unabhängig voneinander erscheint, kann miteinander zusammenhängen. Bestimmte Situationen können Gedanken und Gefühle auslösen, die wiederum beeinflussen, wie man handelt oder mit Belastungen umgeht. Auch körperliche Reaktionen oder frühere Erfahrungen können dabei eine Rolle spielen. Wie diese verschiedenen Aspekte zusammenspielen, kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein.

BEHANDLUNG

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie bildet die fachliche Grundlage der Behandlung. Im Mittelpunkt steht die Frage, was Beschwerden beeinflusst oder aufrechterhält und welche Zusammenhänge eine Rolle spielen.

Aus diesem Verständnis können konkrete Ansatzpunkte für die therapeutische Arbeit entstehen. Vertraute Muster können genauer betrachtet, neue Erfahrungen erprobt und andere Möglichkeiten im Umgang mit belastenden Situationen entwickelt werden.

METHODEN

Individuelle Zugänge

Was hilfreich wird, zeigt sich oft auf unterschiedlichen Wegen. Manchmal braucht es Worte, manchmal eine neue Erfahrung, einen anderen Blickwinkel oder einfach einen Moment, in dem etwas anders spürbar wird.

EMDR

Belastende Erfahrungen können auch lange nach dem eigentlichen Ereignis weiterwirken. EMDR ist ein strukturierter psychotherapeutischer Ansatz, mit dem solche Erfahrungen und Erinnerungen bearbeitet werden können.

Dabei wird die Verarbeitung belastender Erinnerungen gezielt unterstützt. EMDR kann innerhalb der Behandlung eingesetzt werden, wenn dies zur persönlichen Situation und zum therapeutischen Verlauf passt.

Schematherapie

Wiederkehrende Denk-, Gefühls- und Verhaltensmuster können über längere Zeit entstehen und in unterschiedlichen Situationen wirksam werden. Die Schematherapie hilft, solche Muster und ihre Hintergründe zu verstehen und neue Möglichkeiten im Umgang damit zu entwickeln.

DBT

Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) verbindet Akzeptanz und Veränderung. Im Mittelpunkt stehen unter anderem der Umgang mit starken Gefühlen, hoher innerer Anspannung und schwierigen Situationen sowie das Einüben konkreter Fertigkeiten.

ACT

Die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) beschäftigt sich mit dem Umgang mit schwierigen Gedanken und Gefühlen, ohne dass sie das eigene Handeln bestimmen. Zugleich richtet sie den Blick darauf, was im eigenen Leben wichtig ist und wie sich das Handeln daran orientieren kann.

BEGINN

Wie es weitergehen kann

Veränderung kann dort beginnen, wo Zusammenhänge verständlicher werden und neue Möglichkeiten entstehen.

Informationen zum ersten Kontakt, zum weiteren Ablauf sowie zu Kostenübernahme und organisatorischen Rahmenbedingungen finden Sie auf der Seite Ablauf. Dort wird auch die Videosprechstunde näher erläutert.

Kontakt aufnehmen

Wenn Sie sich für eine Psychotherapie interessieren, schreiben Sie am besten eine kurze E-Mail.